17.04.2010 - An Rinn zu Besuch im Müllerhaus

April 2010

20.04.2010

Folk gepaart mit jeder Menge Spaß

ik Haren.
Irish und Scottish Folk Musik vom Feinsten hat die Gruppe „An Rinn“ live im Müllerhaus Haren geboten. Die fünf Musiker um den Schotten Brian McSheffrey sind in Bramsche im Landkreis Osnabrück zu Hause und spielen so authentisch, als kämen sie direkt von der Grünen Insel.

Dass ihre Fangemeinde in Deutschlands Nordwesten groß ist, konnte ihr Harener Konzert bestätigen. Uli Schepers, Vorsitzender des veranstaltenden Heimatvereins, sagte: „Ich bin froh und stolz, so viele Besucher begrüßen zu können.“ So machte er im Publikum Konzertbesucher aus Jever, Westoverledingen oder Bentheim aus. „Es sind diesmal enorm viele Auswärtige hier“, stellte er erfreut fest.

Die Band gehört seit gut 15 Jahren zu einer festen Größen auf Folkbühnen in Norddeutschland. Dass Bandleader Brian McSheffrey nicht nur gut bei Stimme, sondern auch gern zu kleinen Späßen und Scherzen aufgelegt ist, bewies er einmal mehr mit seiner Moderation. Auch er freute sich über die mehr als 200 Konzertbesucher im Müllerhaus. „Und das, obwohl wir heute gegen die Fernsehsendung ‚Deutschland sucht den Superstar‘ antreten müssen“, scherzte er.

Bevor die Musiker den ersten Song anstimmten, forderte McSheffrey das Publikum zum Mitklatschen und Mitsingen auf. „Keine Angst, bei uns fliegt keiner raus, und Dieter haben wir auch nicht mitgebracht“, ermunterte er sein Publikum mit einem weiteren Seitenhieb auf DSDS.

Neben den Traditionals aus Schottland und Irland verstehen sich die Musiker genauso gut auf Seemannslieder und Shantys, Bergmannslieder aus Wales sowie feinen A-cappella-Gesang. Daneben beherrschen Martin Czech, Alexander Maßbaum, Brian Mc Sheffrey, Helmut Henke-Tiede und Matthias Melcher auch eine Vielzahl an Instrumenten. Etwa 20 davon dürften sie bei ihrem Auftritt im Müllerhaus auf der Bühne versammelt haben, darunter Banjo, Akkordeon, Mandoline oder ein Psalter, ein Musikinstrument aus dem Mittelalter. Außer der Musik war es nicht zuletzt die launige und spaßige Moderation von McSheffrey, die zu begeistern wusste, so-dass sich die Besucher fast in einem „Comedy-Konzert“ wähnen konnten.

„Jetzt spielen wir ein geiles Lied für alle Banker der Finanzkrise“, kündigte er den Song „Farewell to the gold“ an. Der Name „An Rinn“ stammt übrigens aus dem Gälischen und bedeutet so viel wie der Ring oder Kreis.

Folk vom Feinsten präsentierte die Gruppe „An Rinn“ im Müllerhaus. Foto: Iris Kroehnert

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